Es beginnt leise. Mit einem Blick, einem kaum hörbaren Atemzug, einem Klang, der nicht laut sein muss, um zu bleiben. In diesem Zwischenraum – dort, wo Aufmerksamkeit entsteht – begegnen sich die Zürcher Singer-Songwriterin Lea Lu und der spanische Flamenco-Gitarrist Juan Medina musikalisch zum ersten Mal. Was daraus wächst, ist zart und zugleich unaufhaltsam: eine Verbindung, die sich nicht erklären will, sondern gehört werden muss.
Zwischen Nähe und Neugier
Ihre Musik bewegt sich jenseits klarer Grenzen. Zwischen Folk, Flamenco und Jazz entsteht ein eigener Klangkosmos, getragen von Intimität, Wärme und einer tiefen gegenseitigen Sensibilität. Schon beim zweiten Zusammentreffen beginnen Lea und Juan gemeinsam Songs zu schreiben. Keine kalkulierten Kompositionen, sondern musikalische Gespräche – wie Liebesbriefe an den Augenblick. Getragen von Vertrauen, Neugier und einer stillen, fast selbstverständlichen Vertrautheit.
Ein Blumenfeld als Klangraum
Aus dieser Begegnung entsteht das Debütalbum «Vergel» – spanisch für Blumenfeld. Ein Titel, der mehr ist als ein Bild: Er steht für Wachstum, für Offenheit, für Räume, in denen etwas Neues entstehen darf. Vergel ist eine Einladung zum Innehalten. Die Songs erzählen von Neuanfängen, von Verletzlichkeit und Hoffnung, von der Sehnsucht nach Licht – und von jener besonderen Januars Sonne, die sanft wärmt, obwohl die Welt noch still scheint. Es ist Musik für Übergänge, für das Dazwischen, für Momente, in denen man kurz innehält und tiefer atmet.
Der Ort des Hörens
Das Album erscheint auf dem spanischen Label Satelite K und wird im Moods Zürich feierlich getauft – live vor Ort und gleichzeitig als Live-Stream erlebbar. Ein intimer Rahmen für eine Musik, die Nähe sucht und Stille respektiert.
Stimme und Gegenpol
Lea Lus Stimme ist weich, samten und schwebend. Sie erzählt mehr, als sie ausspricht, und lässt Emotionen in feinen Nuancen aufscheinen. Ihre minimalistische Präsenz schafft Raum – für Atem, für Resonanz, für das Ungesagte. Juan Medinas Gitarre bildet dazu den erdenden Gegenpol: roh, rhythmisch, voller Leidenschaft. Sein Flamenco-Spiel pulsiert, flammt auf und zieht sich wieder zurück, immer im Dialog mit der Stimme. Offene Harmonien zwischen Flamenco und Jazz tragen diese Musik wie ein fragiles Versprechen – ehrlich, verletzlich und tief berührend.
Wenn sich der Kreis erweitert
Für das Release-Konzert öffnet sich der Klangraum noch weiter. Alejandra Lopez, Kontrabassistin aus Madrid, bringt Tiefe, Erdung und eine warme Gravitation ins Zusammenspiel. Nils Wogram, international gefeierter Jazz-Posaunist, fügt dem Ensemble eine weitere Erzählebene hinzu – weit, lyrisch, von grosser musikalischer Klarheit. Gemeinsam entstehen neue Farben, neue Perspektiven, wie Lichtreflexe in einem blühenden Feld.
Ein leiser Tanz
Dieser Abend ist kein lautes Statement.
Er ist ein leiser Tanz.
Eine Musik, die sich anfühlt wie Wärme auf der Haut.
Und ein Klang, der bleibt – lange, nachdem der letzte Ton verklungen ist.
EP Release
Datum
Donnerstag, 15. Januar 2026
Türöffnung
19:30
Beginn
20:30
Line-Up
Lea Lu Gesang, Gitarre
Juan Medina Gitarre
Nils Wogram Posaune
Alejandra Lopez Bass
Genre
Jazz Flamenco Singer-Songwriter
Ort
Moods
Schiffbauplatz
8005 Zürich
Tickets kaufen
https://www.moods.ch/lea-lu-juan-medina-with-nils-wogram-alejandra-lopez-2026-01-15
EP-Link:






































